Roaming bedeutet nicht, dass an einem Ladestandort automatisch jede Ladekarte oder App funktioniert. Für den jeweiligen Kartenherausgeber muss zuerst eine Verbindung mit Smart Fuel Pass für die betreffende Dienstleistung und das betreffende Land aktiviert werden.
Was Roaming bedeutet
Roaming ermöglicht Fahrern, eine von einem anderen Anbieter herausgegebene Karte oder App an einem mit Smart Fuel Pass verbundenen Standort zu nutzen. Der Eigentümer oder Betreiber der Ladestation steuert weiterhin Standort, Anschlüsse und Tarif. Smart Fuel Pass koordiniert die technische und abrechnungsbezogene Verbindung nur dort, wo eine aktive Partnerstrecke besteht.
Was funktionieren muss, damit eine Karte funktioniert
- Technische Verbindung: Die Systeme müssen Standort-, Anschluss-, Verfügbarkeits-, Tarif- und Sitzungsdaten zuverlässig austauschen.
- Kaufmännische Abrechnung: Kartenherausgeber und Ladeanbieter müssen die Abrechnung von Sitzungen, Rechnungen, Korrekturen und Reklamationen vereinbart haben.
- Rechtliche und steuerliche Verarbeitung: Die Verbindung muss für das betreffende Land, die Verträge und die Ladedokumente funktionieren.
- Zahlungssicherheit: Die Partnerstrecke muss eine zuverlässige Abrechnung und Zahlung gewährleisten. Smart Fuel Pass rechnet ordnungsgemäß beendete Ladevorgänge mit Eigentümern oder Betreibern von Stationen ab und kann daher keine ungeprüfte Zahlungsstrecke akzeptieren.
Wann eine Karte als akzeptiert gilt
Betrachten Sie eine Karte erst dann als akzeptiert, wenn die Partnerverbindung produktiv aktiv ist und die Verfügbarkeit für den jeweiligen Standort angezeigt oder bestätigt wurde. Versprechen Sie keine Akzeptanz allein deshalb, weil eine Kartenmarke bekannt ist oder eine Integration vorbereitet wird. Die Verfügbarkeit kann auch vom Land, vom konkreten Standort und vom Anschluss abhängen.
Was wir vom Eigentümer oder Betreiber der Ladestation benötigen
- Halten Sie Standort, Adresse, GPS-Koordinaten, Zugangsart und Anschlussdaten im Portal korrekt.
- Ordnen Sie den Tarif zu und testen Sie ihn; Fahrer müssen ihn vor Beginn des Ladevorgangs sehen.
- Soll der Standort externen Fahrern dienen, stellen Sie ihn auf öffentlich. Private oder versteckte Zugänge können absichtlich einschränken, wer den Standort findet oder nutzt.
- Testen Sie den normalen Ladevorgang, bevor Sie die Verfügbarkeit Fahrern ankündigen.
Roaming ist nicht dasselbe wie Kartenzahlung oder Sichtbarkeit auf einer Karte
Dass ein Standort auf einer Karte erscheint, beweist nicht, dass dort jede Roaming-Karte funktioniert. Umgekehrt kann eine technisch aktive Strecke erst später in der Karte oder Navigation eines Partners erscheinen. QR-Zahlung und ein physisches Zahlungsterminal sind eigenständige Zahlungswege; sie aktivieren nicht automatisch Karten Dritter.
Was Sie dem Support bei Ablehnung einer Karte senden sollten
Senden Sie den Namen des Kartenherausgebers oder der App, Datum und Uhrzeit, Standortname, Anschluss oder EVSE-Kennung, Sitzungs- oder Transaktions-ID, falls vorhanden, sowie die genaue angezeigte Meldung. Damit können wir die richtige Strecke prüfen. Senden Sie niemals die vollständige Kartennummer, CVV oder PIN; nennen Sie die letzten vier Ziffern nur, wenn der Support ausdrücklich darum bittet.
Wichtig: Die Partnerverfügbarkeit ändert sich, wenn einzelne Integrationen produktiv gehen. Betrachten Sie eine Karte erst nach Aktivierung und Bestätigung ihrer Strecke für den jeweiligen Standort als unterstützt.
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